June 5, 2011
Rückenstück von Schwäbisch – Hällischen-Landschwein auch Mohrenköpfle genannt mit grünen Bohnen

Wer Angst vor dem Chinesen hat ist auf der falschen Spur, denn auch diese, sollten sie einmal ins germanische Land eingefallen, vermischen sich mit dem einheimischen Schwein.
So führte König Wilhelm der 1. (nicht allein gebliebene) chinesische Maskenschweine ein aus dem sich, durch Kreuzung, das Schwäbisch-Hällische aufs Prächtigste entwickelte. Das germanische Schwein allein, muss es nicht immer sein. Dies liebe Mischschwein, also, wird nur mit dem Futter der Region gemästet – keine Masthilfsstoffe und kein gentechnisch verändertes Futter gelangen jemals in seinen (Sau) Magen und es schmeckt auch noch weitaus besser als die armen, turbogezüchteten reinrassisch-arischen Schweine.

Hatte feine, frühe Kartoffeln. Schnitt sie in dünne Scheiben. Köchelte sie mit Rosmarin in gesalzener Milch. Jene Milch bedeckte die feinen Scheiben gerade so. 10 Minuten leicht köcheln und dann einfach noch ein wenig ziehen lassen, bis sie, zwar nicht zerkocht so aber doch zart und weich sind. Die Bohnen habe ich, in Salzwasser, ebenfalls 10 Minuten gekocht – abgegossen und in Butter mit Bohnenkraut gedünstet. Das Fleisch auf beiden Seiten jeweils knappe 3 Minuten in Butterschmalz braten. In Alufolie wickeln, flux in der warmen Röhre (65-70 Grad) schieben und da ruhen lassen, bis die Sauce fertig ist. Die zaubert man so: den Bratenfond vom Fleische in der Pfanne mit der Milch von „die“ Kartoffel lösen und eventuell noch ein wenig Sahne dazugeben – einköcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mehr brauchts` nicht. Aroma: Bohne mit Bohnenkraut. Aroma: Kartoffel mit Rosmarin und das Schwäbisch-Hällische-Mohrenköpfle mit seinem speziellen Aroma ist genug des Guten. Besser geht es kaum.

Rezept: Deutsch-Schwäbisch und auch selbst ausgedacht

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